Lasik das Verfahren
Beim Lasik-Verfahren wird unter Zuhilfenahme eines Microkeratom-Messers ein hauchdünner Hornhautlappen geschnitten und zur Seite geklappt. Unsere Ärzte setzen aus Sicherheitserwägungen keine FEMTO Laser ein, sondern bevorzugen die bewährte und ausgereifte Technik des Mikrokeratoms, die - kontinuierlich verbessert - seit 15 Jahren bekannt ist.
Ein sauberer - das Auge schonender - glatter, Schnitt erzeugt hier den Flap, also das aufzuklappende Hornhautdeckelchen. Bei der FEMTO Lasik hingegen wird das Gewebe regelrecht zerrissen und es entsteht eine rauhe Oberfläche.
Die Zuverlässigkeit beim Mikrokeratom-Verfahren ist sehr hoch, die Komplikationsrarte dagegen sehr gering.Die Vorhersagbarkeit der Schnittform und Schnitttiefe dieser bewährten Technologie liegt extrem hoch.
Ein weiterer Vorteil ist die Kürze des Ansaugens des Augapfels zur Fixierung. Sie liegt beim Mikrokeratom-Verfahren bei nur ca. 20 Sek gegenüber ca. 60 Sek beim FEMTO oder Intralase Verfahren.
Für Sie bedeutet das weniger Gefahr für Ihr Auge, da die Zeit der Ansaugung, während der die Durchblutung des Auges vermindert ist, wesentlich kürzer gehalten werden kann.
Praktisch im inneren der Hornhaut setzt nun der Laser an. Das Ziel ist, durch flächige Abtragung von Hornhautgewebe die optischen Eigenschaften des Auges direkt zu verändern.
Positiv ist dabei, daß viele typischen Risiken bisheriger operativer Verfahren beim Lasereinsatz gar nicht erst auftreten können.
Flächige Abtragung heißt, daß auf einer Fläche von circa fünf bis neun Millimeter Durchmesser vom Mittelpunkt des Auges aus maximal ein zehntel Millimeter Hornhaut abgetragen wird.
Es leuchtet ein, daß dies auch unter mikroskopischen Bedingungen mit dem Messer in der Hand eines Operateurs kaum gelingen kann.
Nach dem Lasereinsatz wird der Hornhautlappen zurückgeklappt und kurz fixiert.
Er wächst selbständig wieder an und ist bereits nach wenigen Minuten so fest, daß der Patient ohne Verband selbstständig den OP verlassen kann.
|